Satzung des "Vereins „Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e.V."

§1 - Name und Sitz des Vereins:

  1. Der Verein führt den Namen "Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e.V.".
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz "e.V.".
  3. Der Sitz des Vereins ist München.

§ 2 - Gemeinnütziger Vereinszweck

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Volksbildung sowie der Völkerverständigung. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Informationsveranstaltungen und Informationsverbreitung über indigene Völker des pazifischen Raumes, insbesondere in Südostasien, Indonesien und Ozeanien. Neben Informationsveranstaltungen und Informationsverbreitung wird daher insbesondere angestrebt, interkulturelle Begegnungen auf persönlicher Ebene zu ermöglichen. Dazu sollen insbesondere innovative und interaktive Ausstellungsprojekte und Austauschprogramme zwischen Kulturschaffenden, Künstlern und Wissenschaftlern entwickelt und durchgeführt werden. Ausstellungen sollen insbesondere durch Kulturprogramme, wissenschaftliche Aufarbeitung und museumspäda-gogische Begegnungen begleitet werden. Die Projekte des Vereins sollen stets in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Projektpartnern vor Ort durchgeführt werden, so dass im Rahmen der Veranstaltungen Angehörige pazifischer Völker vor Ort eingeladen werden, um an Konzeption und Durchführung der Projekte gleichberechtigt mitwirken zu können.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§ 52 AO).
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 - Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
  2. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  3. Der Austritt aus dem Verein ist unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende zulässig. Er muss schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  4. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
  5. Die Mitgliedschaft endet bei natürlichen Personen mit dem Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit deren Erlöschen.
  6. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.
  7. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge – in Form von Geldleistungen – zu leisten. Die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 4 - Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier und dem Schriftführer.
  2. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein einzeln.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.

§ 5 - Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt.
  2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Ladungsfrist von 2 Wochen und unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen.
  3. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter von der Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

§ 6 - Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

  1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  2. Bei Auflösung des Vereins, Entzugs der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Freistaat Bayern, der es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke des Staatlichen Museums für Völkerkunde in München zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung zu verwenden hat.

Die Satzung des Vereins „Forum deutsch-pazifischer Begegnungen e.V.“ als pdf-Datei (72.5 KB).



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